Aktuelles

Filmempfehlung: 11.11.2018, 13 Uhr, Kino Kiste: Christine Stüber-Errath zu Gast;
https://www.kiste.net/konzerte/spezialkiste/christine-errath-die-show-zum-film/

 

 

 

September 2018

Stadtteiltag im Haus des Sports

Im Rahmen ihres Stadtteiltages besuchte Iris Spranger, MdA, am Nachmittag des 14. September 2018 das Sportmuseum. Im Beisein von Gordon Lemm, Bezirksstadtrat von Marzahn-Hellersdorf, Aleksander Dzembritzki, Staatssekretär für Sport, Raed Saleh, Fraktionsvorsitzender der SPD im Abgeordnetenhaus, und weiteren namhaften Gästen wurden Fördermöglichkeiten für das Sportmuseum erörtert. Der Geschäftsführer des Bezirkssportbundes, Wolfgang Turowski, führte die Gäste durch die Ausstellung, deren Schwerpunkt der Sport in 40 Jahren DDR ist. Jan Lehmann, Vorsitzender des Bezirkssportbundes, stellte eine Kooperation mit dem Fachbereich Museumskunde der HTW in Aussicht, dankte für das Interesse und bat die Fachpolitiker abschließend, sich für die Mittelakquise und Professionalisierung des Hauses einzusetzen.

Bild: Karin Zehrer

 

 

September 2018

Heinz Werner zu Gast im Haus des Sports

Sportphilatelistische Nachlese zur Fußball-WM 2018

Auf Einladung der Sportphilatelisten kamen Heinz Werner, ehemaliger Trainer des 1. FC Union, und Peter Leinemann, Sportphilatelist, am Vormittag des 8. September 2018 ins Haus des Sports. Die Nachlese der Fußball-Weltmeisterschaft wurde kompetent moderiert vom langjährigen Sportreporter und Sportphilatlisten Klaus-Jürgen Alde, der dem Vorsitzenden des Bezirkssportbundes, Jan Lehmann, zum Auftakt handsignierte T-Shirts der WM für das Sportmuseum übergab.

Nachdem Peter Leinemann begeistert von seinen Erlebnissen am Rande der WM in Russland berichtete, informierte Heinz Werner die interessierten Gäste mit einer ausführlichen mediengestützten Analyse der Mannschaften, Taktiken, Ergebnisse und einer Ausertung des frühen Ausscheidens der deutschen Mannschaft.

Bilder und Text: Karin Zehrer, BSB MaHe

Bericht in den OSPC-News: Newsletter 09-2018 Titel-compressed

 

Juni 2018

Eingeritten ins Haus des Sports:

Gojko Mitic zu Gast bei den Sportsenioren

Ich brauchte kein Double für meine Stunts, so Gojko Mitic zu der Frage, wie er zur Rolle des Indianers in den Karl-May-Verfilmungen der DEFA kam. Ohne Eitelkeit nannte der 78-jährige sein Alter und zeigte sich gut gelaunt und gesprächig. Auf die Frage, wie er zu seiner berühmtesten Rolle kam, wies er auf seine Ausbildung im Leistungssport des damaligen Jugoslawien hin. Neben Ausstrahlung und schauspielerischem Können habe ihn vor allem seine körperliche Verfassung qualifiziert. Ob er Reiten könne, wurde er damals gefragt, und schnell zeigte sich, dass er sich auf Pferderücken sicher fühlte.

Gojko Mitic kam am Nachmittag des 26. Juni 2018 auf Einladung der Sportsenioren ins Haus des Sports. Nach einem kurzen Besuch des Sportmuseums, vorgestellt von dessen engagiertem Kurator Wolfgang Turowski, stand er den gut siebzieg Sportsenioren bei Kaffee und Kuchen Rede und Antwort. Untermalt wurde das Gespräch von Filmausschnitten, die ihn nicht nur als Häuptling der Apachen, sondern auch in vielen anderen Filmrollen zeigten. In der Rückblende erzählte er bewegt von seiner Karriere und gab kleine Einblicke in sein Privatleben. Dass er das Grab seiner Mutter, die während des Balkankrieges ihr Leben verlor, erst ein halbes Jahr später besuchen konnte, bewegt ihn noch heute. Unverheiratet geblieben freue er sich, jeden Morgen eine Dahme zu sehen, der Fluss, in dessen Köpenicker Abschnitt er jeden Morgen eine Runde schwimme.

Stolz ist er auf seine Tochter, die in einer Saison in Bad Segeberg mitgespielt hatte und sich geschickt vom berühmten Vater emanzipiert habe: Während der Spiele haben wir uns kaum gesehen. Sie ist voll ihn ihrer Rolle aufgegangen und brauchte ihren Papa gar nicht.

Ohne Pferd, aber begleitet von der Filmmusik, verließ der Darsteller das Haus am späten Nachmittag unter begeistertem Applaus der Gäste und versprach, bald wieder zu kommen.

 

Text und Bild: Karin Zehrer