Die Olympischen Spiele 2024 in Paris beginnen in knapp 2,5 Monaten und werden einer der sportlichen Höhepunkte in diesem Jahr sein. Passend dazu stellen wir Euch mit Breaking (auch bekannt als Breakdance) die neueste Sportart im Olympischen Programm vor.

Herkunft

Breaking entstand in den 1970er-Jahren im New Yorker Stadtteil Bronx. Ein urbaner Tanzstil (z.B. Hip Hop) wird dabei mit einer außergewöhnlichen Athletik und akrobatischen Bewegungen verbunden. Ursprünglich bildeten afro-amerikanische und puerto-ricanische Jugendliche Teams („Crews“) und traten in Tanz-„Schlachten“ gegeneinander an. Durch die zunehmende Beliebtheit war Breaking sogar Teil der Abschlusszeremonie der Olympischen Spiele 1984 in Los Angeles. Seit Mitte der 1980er-Jahre wird auch in Deutschland Breaking getanzt. Die wachsende Beliebtheit wurde durch den US-amerikanischen Film „Beat Street“ von 1984 verstärkt. Es gibt zahlreiche deutsche Gewinner:innen bei internationalen Wettkämpfen. Bei den Olympischen Jugendspielen war die Sportart 2018 zum ersten Mal Teil des Programms.

Begriffe

Die Menschen, die den Tanzstil Breaking ausüben werden „B-Boys“ und „B-Girls“ genannt, wobei das B für „Break“ steht. „Breaker“ ist die geschlechtsneutrale Bezeichnung.

Die Tänzer:innen schließen sich zu „Crews“ zusammen, die in der Regel aus der gleichen Region stammen. Die Zugehörigkeit ist verpflichtend und offiziell, denn es wird zusammen trainiert und man tritt gemeinsam bei Wettkämpfen an.

Die Tanzbewegungen, auch „Moves“ genannt, werden in fünf Bereiche kategorisiert: „Top-Rock“ (Bewegungen im Stehen), „Footwork“ (Schritte am Boden), „Freezes“ (statisch gehaltene Figuren), „Power Moves“ (Drehbewegungen) und „Go Down“ (vom Stehen auf den Boden heruntergehen).

Wird vom „Style“ gesprochen, werden individuelle Interpretationen und Repräsentationen der Breaker bezeichnet, die zeigen, wie sie mit der Musik arbeiten und sich selbst beim Tanzen präsentieren.

Ein „Battle“ ist ein Tanzwettbewerb zwischen zwei Tänzer:innen oder Tanz-Crews. Kreativität und Fähigkeiten bestimmen dabei unter Anderem den Sieger.

Breaking bei Olympia

Insgesamt 32 (16 männliche und 16 weibliche) Athlet:innen, die vor 2009 geboren sein müssen, gehen bei den Olympischen Spielen an den Start. Sie treten in Battles gegeneinander an. Ein Battle besteht aus einer festgelegten Anzahl an Sets. In einem Set zeigen beide Breaker ihre Routine, die maximal 60 Sekunden dauert. Den Gewinner des Battles bestimmt eine ungerade Anzahl an Wettkampfrichter:innen. Sie bewerten nach den Kriterien Technik, Vokabular, Ausführung, Musikalität und Originalität.

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